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Statnett setzt mit FlytBase die erste vollständig ferngesteuerte Drohnen-in-a-Box-Lösung für die Stromleitungsinspektion ein.

Ayushi Mishra

Ayushi Mishra

Marcom Associate, FlytBase

Statnett setzt mit FlytBase die erste vollständig ferngesteuerte Drohnen-in-a-Box-Lösung für die Stromleitungsinspektion ein.

Statnett SFStatnett, Norwegens staatlicher Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB), betreibt ein umfangreiches Netz von 11.000 km Hochspannungsleitungen und 150 Umspannwerken und gewährleistet so eine stabile Stromversorgung in den zerklüfteten Landschaften des Landes. Um die Herausforderungen des Betriebs in einigen der schwierigsten Gebiete der Welt zu meistern, nutzt Statnett innovative Technologien. FlytBase Unternehmensweite KI-Plattform für die autonome Drohnensteuerung zur Durchführung von Ferninspektionen kritischer Infrastrukturen, wodurch Sicherheit, Effizienz und Zuverlässigkeit verbessert werden.

Dieses Ergebnis unterstreicht den praktischen Nutzen autonomer Drohneneinsätze für die Überwachung von Energieinfrastrukturen und bietet wertvolle Erkenntnisse für Fachleute, die nach fortschrittlichen Inspektionslösungen suchen.


Überwindung der Inspektionsherausforderungen in Norwegen


Die Infrastruktur von Statnett erstreckt sich über Fjorde, Berge und Täler und stellt daher große Herausforderungen an die Instandhaltung:

  • Unwegsames GeländeUmspannwerke wie Sunndalsøra, die sich über 1000 Meter über dem Meeresspiegel befinden, sind im Winter oft unzugänglich. Stromleitungen, die steile Hänge überqueren, erschweren den Zugang zusätzlich.
  • HochrisikoinspektionenTechniker, die an unter Spannung stehenden Leitungen arbeiten, sind aufgrund der Hochspannungsanlagen erheblichen Sicherheitsrisiken ausgesetzt.
  • Stark frequentierter LuftraumDa der norwegische Luftraum mit Hubschrauberlandeplätzen, Modellflugzeugen und BASE-Jumpern geteilt wird, erfordert er eine präzise Navigation.
  • Strenge RegulierungsstandardsNorwegen schreibt einen Flugbereich von 50 Metern vor, wobei alle Abweichungen meldepflichtig sind, was eine hohe Genauigkeit der Drohnensysteme erfordert.
  • SicherheitslückenEin wichtiger Ölleck Der Vorfall im März 2025, verursacht durch mutmaßliche Sabotage an einem Umspannwerk in Bærum, unterstrich die Notwendigkeit einer lückenlosen Infrastrukturüberwachung.
  • Datenfragmentierung: Verstreute Inspektionsdaten verlangsamen die Analyse und verzögern wichtige Reparaturen, wodurch das Risiko von Ausfällen durch übermäßigen Pflanzenwuchs oder veraltete Geräte steigt.

Diese Herausforderungen erforderten eine automatisierte, zuverlässige Lösung zur Verbesserung der Inspektionsprozesse von Statnett unter Berücksichtigung von Sicherheit und Effizienz.

Wie FlytBase autonome Inspektionen ermöglicht


Die KI-gestützte Drohnenautonomie-Softwareplattform von FlytBase ermöglicht es Statnett, automatisierte BVLOS-Inspektionen durchzuführen und jede Herausforderung mit fortschrittlichen Funktionen zu bewältigen, die nahtlos in Drohnen-in-a-Box-Systeme integriert sind:

  • Integration mit Drohnen-in-der-Box-SystemenFlytBase lässt sich nahtlos mit der Drohnen-Hardware verbinden und ermöglicht automatisierte Arbeitsabläufe wie Start, Navigation, Landung und Akkuladung ohne menschliches Eingreifen. Dank dieser Integration kann Statnett Drohnen zentral steuern und Inspektionen an abgelegenen Standorten optimieren. Die Skalierbarkeit des Systems unterstützt das umfangreiche Netzwerk von Statnett und gewährleistet eine gleichbleibende Leistung auch bei wachsendem Geschäftsvolumen.
  • Zentralisiertes FlottenmanagementVom Drohnenbetriebszentrum von Statnett in Sunndalsøra aus nutzen die Bediener das intuitive Dashboard von FlytBase, um eine Flotte von Drohnen und Docks zu überwachen und zu steuern. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, dass Personal gefährliche, abgelegene Orte aufsuchen muss.
Centralized Fleet Management Dashboard
  • Autonome OperationenDrohnen starten, navigieren und kehren selbstständig zu ihren Startplätzen zurück, um Transformatoren, Strommasten und Isolatoren zu inspizieren. Das automatisierte Batteriemanagement ermöglicht einen kontinuierlichen Betrieb und ist ideal für häufige Inspektionen in anspruchsvollem Gelände.
  • Präzise NavigationFlytBase integriert digitale Höhenmodelle (DEM) und LiDAR-Überlagerungen und erreicht so eine Genauigkeit im Dezimeterbereich, um Drohnen innerhalb der norwegischen Fluggrenze von 50 Metern zu halten und eine sichere Navigation in steilem Gelände und überfüllten Lufträumen zu gewährleisten.
  • Organisierte DatenspeicherungInspektionsaufnahmen und Metadaten werden automatisch getaggt und auf einer zentralen Plattform gespeichert, wodurch Statnett den Zustand von Anlagen schnell analysieren und Probleme wie Hotspots, Korrosion oder Vegetationsrisiken identifizieren kann.
  • LangstreckeninspektionenDank der 4G LTE-Konnektivität ermöglicht FlytBase BVLOS-Operationen, sodass Drohnen ausgedehnte Stromleitungsabschnitte und abgelegene Umspannwerke ohne Sichtlinienbeschränkungen abdecken können.
  • Erhöhte LuftraumsicherheitDer von Statnett entwickelte, maßgeschneiderte 30-Gramm-ADS-L-Transponder (Automatic Dependent Surveillance - Light), der in FlytBase integriert ist, verbessert die Sichtbarkeit von Drohnen in gemeinsam genutzten Lufträumen und unterstützt UAS Traffic Management (UTM)-Systeme.

Durch die Integration von FlytBase in Drohnen-Komplettsysteme erhält Statnett eine leistungsstarke, automatisierte Lösung für sichere und effiziente Inspektionen.

Wichtigste Inspektionsergebnisse

Statnett hat seinen ersten vollständig ferngesteuerten Drohneninspektionsflug zwischen Aura und Viklandet erfolgreich abgeschlossen, einschließlich einer detaillierten Untersuchung der Umspannwerk ViklandetDie gesamte Operation wurde von ihrem Drohnenoperationszentrum in Sunndalsøra aus gesteuert und demonstrierte damit die praktischen Vorteile autonomer Drohneneinsätze für die Infrastrukturüberwachung.

Diese Implementierung zeigt, wie Energieversorgungsunternehmen die Inspektionseffizienz und Datenqualität verbessern und gleichzeitig die Betriebskosten senken und die Arbeitssicherheit erhöhen können. Für die Inspektion wurde eine Drohnen-Dockingstation eingesetzt. FlytBase Diese Technologiekombination ermöglichte ferngesteuerte Start-, Lande- und Ladevorgänge, die vollständig in die Betriebsplattform von Statnett integriert waren. Die Mission wurde mittels Joystick-Steuerung und Echtzeit-Softwareüberwachung gesteuert.

Diese Integration ermöglicht erweiterte operative Fähigkeiten, wodurch Umfang und Effizienz von Inspektionen kritischer Infrastrukturen deutlich verbessert werden können.

Wie von Espen Blomlie „Der Inspektionsflug wurde mit Dock und FlytBaseMit vollständiger Unterstützung für ferngesteuerten Start, Landung und Aufladung, integriert in unsere Betriebsplattform. Die Mission wurde überwacht mit Joystick-Steuerung und Echtzeit-Softwareüberwachung - ein echtes Vorzeigebeispiel für die Zukunft der Infrastrukturinspektion.“

Blick in die Zukunft

Statnett plant, den Einsatz der FlytBase -Technologie in seinem gesamten Netzwerk auszuweiten und sich damit an den Nachhaltigkeitszielen Norwegens auszurichten:

  • Netzwerkweite ErweiterungStatnett plant, Drohnen-Docks entlang seines 11.000 km langen Stromleitungsnetzes einzusetzen, wobei abgelegene und schwer zugängliche Abschnitte im Fokus stehen, um eine umfassende Inspektionsabdeckung zu gewährleisten.
  • Verstärkte SicherheitDie kontinuierliche Drohnenüberwachung wird den Schutz kritischer Infrastrukturen verbessern, Risiken wie den Ölunfall in Bærum verringern und Vermögenswerte vor potenziellen Sicherheitsbedrohungen schützen.
  • UmweltvorteileDie effizienten Inspektionen von FlytBase reduzieren den Reiseaufwand für Bodenpersonal und unterstützen so die Nachhaltigkeitsbemühungen von Statnett. Dies steht im Einklang mit wichtigen Umweltinitiativen wie dem Bau von vier neuen SF6-freien 420-kV-Umspannwerken in Hyggevatn, Skaidi, Liåsen und Ulven durch Statnett. Dadurch werden 22,5 Tonnen SF6-Gas vermieden, ein starkes Treibhausgas mit einem 25.200-mal höheren Treibhauspotenzial als CO₂.

Diese Pläne positionieren Statnett als Vorreiter im Bereich technologiegetriebener, nachhaltiger Netzwartung.

Praktische Anwendungen für die Infrastrukturüberwachung

Diese erfolgreiche Ferninspektion demonstriert das Potenzial für Energieversorgungsunternehmen, ihre Infrastrukturüberwachungsprozesse grundlegend zu verändern. Mithilfe autonomer Drohnentechnologie können Unternehmen häufigere Inspektionen durchführen. Anlageninspektionen gleichzeitig wird der Bedarf an Personal, das Gefahrenbereiche betreten muss, reduziert, was letztendlich sowohl die betriebliche Effizienz als auch die Sicherheit verbessert.

Da immer mehr Energieversorger auf autonome Drohnentechnologie setzen, liefern Implementierungen wie die von Statnett wertvolle Beispiele aus der Praxis für eine effektive technische Integration und einen sicherheitsorientierten Betrieb.


Quelle: https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7316468403005743104