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Wie die Polizei von Westkust in Belgien die Reaktionszeit von Notfällen durch autonome Drohneneinsätze verkürzt

Lesezeit3 min read

Sruthi Sreekumar

Sruthi Sreekumar

Product Marketer, FlytBase

Wie die Polizei von Westkust in Belgien die Reaktionszeit von Notfällen durch autonome Drohneneinsätze verkürzt

Für viele Polizeibehörden beginnt der Drohneneinsatz nach wie vor mit dem Entsenden von Personal. Bevor Luftaufklärung einen Einsatz unterstützen kann, müssen die Einsatzkräfte zum Startplatz fahren, die Drohne vorbereiten und sie in die Luft bringen. Diese zusätzlichen Schritte können die Lageerfassung verzögern, wenn jede Minute zählt.

Die Polizei von Westkust in Belgien testet ein alternatives Einsatzmodell. Die Behörde evaluiert ein Drohnen-System, das autonom von einer sicheren, in den Küstendünen installierten Plattform aus startet. Anstatt ein Drohnenteam zum Einsatzort zu entsenden, können die Einsatzkräfte die Drohne ferngesteuert starten und nahezu sofort mit der Lagebeurteilung beginnen.

Reaktion, bevor Ressourcen eingesetzt werden

Laut dem stellvertretenden Polizeichef Christiaan De Ridder liegt der größte Vorteil in der Zeitersparnis. Die Drohne kann vom Polizeipräsidium oder einem anderen genehmigten Standort aus gesteuert werden, sodass sich die Beamten ein Bild von der Lage machen können, bevor sie über ihr weiteres Vorgehen entscheiden. Live-Videos werden an das Echtzeit-Informationszentrum übertragen und können dort auch mit Rettungsdiensten und anderen Behörden geteilt werden.

Diese frühzeitige Lageeinschätzung hilft Einsatzkräften, bessere operative Entscheidungen zu treffen. Anstatt automatisch zusätzliches Personal zu entsenden, können die Einsatzkräfte die Situation zunächst aus der Luft überprüfen. Besteht keine unmittelbare Gefahr, muss die Feuerwehr nicht alarmiert werden. Die städtischen Dienste werden erst benachrichtigt, wenn weitere Maßnahmen erforderlich sind. Das Ergebnis ist nicht nur eine schnellere Reaktion, sondern auch ein effizienterer Einsatz der Ressourcen für die öffentliche Sicherheit.

Unterstützung der Küstenüberwachung

Das System wird auch zur nächtlichen Küstenüberwachung eingesetzt. Ausgestattet mit einer Wärmebildkamera scannt die Drohne Strände und Dünen nach verdächtigen Aktivitäten im Zusammenhang mit irregulärer Migration über den Ärmelkanal. Die KI-gestützte Erkennung alarmiert die Bediener, sobald Personengruppen oder potenziell zum Überqueren des Ärmelkanals geeignete Ausrüstung identifiziert wird, sodass Streifenbeamte direkt zum gemeldeten Ort fahren können.

Obwohl der Testlauf bisher noch keine Migranten aufgedeckt hat, hat er eine weitere wichtige operative Erkenntnis geliefert. Die automatisierte Erkennung kann potenzielle Aktivitäten schnell identifizieren, die Verantwortung für die Überprüfung der Warnmeldungen und die Entscheidung über ein Eingreifen liegt jedoch weiterhin bei den menschlichen Einsatzkräften.

Eine andere Art, Drohnenprogramme zu betreiben

Der Testeinsatz der Polizei Westkust verdeutlicht einen operativen Wandel, der über einen einzelnen Einsatz hinausgeht. Der Nutzen autonomer Drohnen beschränkt sich nicht auf schnellere Starts. Er liegt vielmehr darin, dass Luftaufnahmen bereits frühzeitig im Einsatzprozess verfügbar sind und den Beamten so bessere Informationen liefern, bevor Ressourcen eingesetzt werden.

Da immer mehr Sicherheitsbehörden den Einsatz von Drohnen-Komplettsystemen evaluieren, benötigen sie auch eine Möglichkeit, Drohnen, Docks, Missionen und Bediener an verschiedenen Standorten zu verwalten. Plattformen wie FlytBase bieten diese operative Ebene und unterstützen Behörden bei der zentralen Steuerung autonomer Drohneneinsätze sowie bei der Integration von Luftbilddaten in die alltäglichen Arbeitsabläufe der Notfallmaßnahmen.