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Beschleunigung der Reaktion auf Verkehrsunfälle durch ferngesteuerte Drohnentechnologie bei Transport for NSW

Beschleunigung der Reaktion auf Verkehrsunfälle durch ferngesteuerte Drohnentechnologie bei Transport for NSW

Beschleunigung der Reaktion auf Verkehrsunfälle durch ferngesteuerte Drohnentechnologie bei Transport for NSW
  • IndustrieBVLOS

Die Bewältigung von Verkehrsstörungen und Staus auf einigen der verkehrsreichsten Straßen Australiens stellt Transport for NSW vor große Herausforderungen. Angesichts eines Tausende Kilometer langen Straßennetzes, das sowohl städtische als auch ländliche Gebiete umfasst, sind die rechtzeitige Erkennung und Reaktion auf Vorfälle entscheidend, um Beeinträchtigungen zu minimieren und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.

Traditionell stützte sich die Reaktion auf Vorfälle auf fest installierte Kameras, Einsatzkräfte vor Ort und manuelle Berichterstattung. Diese Methoden führten zu Lücken in der Überwachung und boten Möglichkeiten zur Verbesserung des Lagebildes.

Im Jahr 2024 startete Transport for NSW das Programm „Drones for Roads“, mit dem Ziel, die Drohnentechnologie zur Verbesserung der Echtzeit-Sichtbarkeit und der Reaktionsfähigkeit zu nutzen.

Kürzlich erhielten sie von der Civil Aviation Safety Authority (CASA) eine erstmalige Genehmigung für BVLOS-Operationen, die es akkreditierten Piloten von Transport for NSW ermöglicht, Drohnen vom mehr als 50 km entfernten Nervenzentrum des Transport Management Centre (TMC) aus einzusetzen und zu überwachen, wodurch die Zeit bis zum Eintreffen von Augenzeugen an einem Vorfall drastisch verkürzt wird.

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Die Herausforderung

  • Schnelle Vorfallserkennung und -reaktion: Die Abhängigkeit von fest installierten Überwachungskameras und manuellen Drohnenpatrouillen bot die Möglichkeit, Vorfälle schneller zu erkennen, insbesondere in abgelegenen Gebieten oder stark frequentierten Gegenden.

  • Ressourcenzuweisung: Die Aufrechterhaltung einer 24/7-Präsenz vor Ort war ressourcenintensiv und konnte nicht immer eine zeitnahe Reaktion gewährleisten, insbesondere bei unvorhergesehenen Großereignissen oder in Zeiten hoher Reisebelastung.

  • Operative Komplexität: Der Umfang des Straßennetzes in New South Wales und die Notwendigkeit, die Vorschriften der Civil Aviation Safety Authority (CASA) einzuhalten, machten die Einführung neuer Technologien zu einem komplexen Prozess.
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Die Lösung

Transport for NSW installiert Drohnen-in-a-Box-Systeme an strategischen Standorten, wie beispielsweise an der M1 bei Mooney Mooney und am Hume Highway bei Narellan. Diese Systeme werden von zertifizierten TMC-Piloten über die FlytBase -Plattform ferngesteuert und ermöglichen so sowohl geplante als auch bedarfsgesteuerte Drohnenflüge, ohne dass Personal als Beobachter vor Ort benötigt wird.

  • BVLOS-Operationen: CASA-genehmigte Flüge außerhalb der Sichtweite, wodurch Drohnen pro Einsatz bis zu 16 km Straße abdecken können.

  • Zentrale Fernsteuerung: Zugelassene Piloten des TMC können Drohnen, die mehr als 50 km entfernt stationiert sind, starten, überwachen und koordinieren.

  • Ausfallsichere Maßnahmen: Jede Drohne ist mit zugelassenen Fluggebieten, Borddiagnosesystemen und zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten.

  • Echtzeit-Datenintegration: Live-Drohnenbilder werden in bestehende Verkehrsmanagementsysteme integriert und unterstützen die zeitnahe Informationsverbreitung über variable Anzeigetafeln und offizielle Apps.
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So funktioniert es

  • Zentralisierte Fernsteuerung: Mithilfe FlytBase -Technologie können akkreditierte TMC-Piloten Drohnen, die über 50 km entfernt stationiert sind, fernstarten, überwachen und koordinieren. Dadurch entfällt die Notwendigkeit von Beobachtern vor Ort und echte BVLOS-Flüge werden ermöglicht.

  • Automatisierte Arbeitsabläufe: Die Plattform automatisierte Vorflugkontrollen, Flugwegplanung und Batteriemanagement und gewährleistete so, dass jede Mission mit minimalem manuellem Eingriff geplant oder auf Abruf gestartet werden konnte.

  • Integrierte Compliance und Sicherheit: FlytBase bot operative Sicherheitsvorkehrungen wie Geofencing, genehmigte Flugkorridore und Echtzeitdiagnostik - Schlüsselfaktoren für die Erlangung der behördlichen Genehmigung für BVLOS durch die CASA.

  • Echtzeitdaten und Systemintegration: Live-Video und Telemetriedaten von Drohnen, die auf der FlytBase -Plattform operieren, wurden in die bestehenden Verkehrsmanagementsysteme von Transport for NSW eingespeist, wodurch das Lagebewusstsein verbessert und eine zeitnahe Kommunikation mit den Außendienstteams und der Öffentlichkeit unterstützt wurde.

  • Skalierbares Flottenmanagement: Das zentrale FlytBase Dashboard ermöglichte Transport for NSW die vollständige Überwachung und Kontrolle der Drone-in-a-Box-Drohnen.
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Die Ergebnisse

  • Betriebliche Effizienz: Durch ferngesteuertes Fliegen konnten die Piloten des TMC bekannte Brennpunkte im Blick behalten und den Einsatzleitern und Notfallpatrouillen ein Lagebild in Echtzeit liefern, wodurch das Personal vor Ort für andere wichtige Aufgaben freigestellt wurde.
  • Datengestützte Entscheidungsfindung: Live-Streams von Drohnen verbessern die Qualität und Aktualität der Informationen, die über offizielle Kanäle mit den Verkehrsteilnehmern geteilt werden, und tragen so zu sichereren und effizienteren Fahrten bei.
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Abschluss

Das Programm „Drones for Roads“ bei Transport for NSW demonstriert, wie die BVLOS-Drohnentechnologie als Kraftverstärker für öffentliche Einrichtungen dienen und die Reaktionsfähigkeit bei Vorfällen, die operative Effizienz und die Verkehrssicherheit verbessern kann.

Durch die Integration von Drohnen in etablierte Arbeitsabläufe und die Priorisierung von Sicherheit und Einhaltung der Vorschriften hat Transport for NSW einen neuen Maßstab für technologiegestütztes Verkehrsmanagement in Australien gesetzt.