Hauptsitz in Oostkamp, Belgien, Citymesh ist ein Pionier der drahtlosen Vernetzung mit fünfzehn Jahren Erfahrung in der Entwicklung, Installation und Wartung von High-End-Netzwerken.
Durch die Kombination verschiedener Technologien wie 5G, WLAN, intelligenter Sensoren und Datenvisualisierung bieten sie B2B-Infrastruktur und innovative Lösungen für diverse Märkte, die auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten sind. Sie sind auf private 5G-Dienste spezialisiert und spielen eine Schlüsselrolle beim Aufbau drahtloser Netzwerke in (Smart-)Citys, bei Veranstaltungen, (Flughäfen), Industrieanlagen und Lagerhallen.
Warum Genk intelligente Technologie zur Verbesserung der Notfallreaktion einsetzt
Schnelles Reagieren in Krisen- und lebensbedrohlichen Situationen wie Bränden und anderen Zwischenfällen ist für Stadtverwaltungen weltweit von entscheidender Bedeutung. Feuerwehren in verschiedenen Ländern setzen neue Technologien ein, um ihre Einsätze zu optimieren und Leben zu retten. Drohnen sind ein solches wertvolles Hilfsmittel, das dabei unterstützt hat. Feuerwehrleute bei der Verbesserung des LagebewusstseinsDie an Bord der Drohne befindliche Bildgebungstechnologie, Software und das Zubehör ermöglichen es den Rettungsdiensten, im Falle eines Vorfalls schneller und effizienter Informationen zu sammeln. Zu den wichtigsten Herausforderungen, die Drohnen bewältigen können, gehören:
- Falsche Erstmeldung des Vorfalls: Die Rettungsdienste erhalten häufig Notrufe, entweder von Augenzeugen, die den Vorfall unvollständig oder sogar falsch beschreiben, oder von automatischen Feueralarmen. Die Leitstelle teilt die Einsatzkräfte anhand des Berichts zu, nur um dann festzustellen, dass diese für den tatsächlichen Einsatz nicht ausreichen. Die Reaktionszeit ist entscheidend. Jede Verzögerung kann zu Todesfällen oder weiteren Infrastrukturschäden führen. Ein lokales Drohnenteam benötigt Zeit, um zum Einsatzort zu fahren, die Drohne startklar zu machen und mit dem Flug zu beginnen.
- Mangelnde Echtzeit-Informationen: Die Bestimmung des Ausmaßes eines Brandes, der geeigneten Bekämpfungsmethoden und der von ihm ausgehenden Bedrohung kann aufgrund von Rauch und Hindernissen auf dem Weg zum und am Brandort oft schwierig sein. Die Fähigkeit der Feuerwehr, schnell, angemessen und effizient auf die Situation zu reagieren, wird durch diese schwer zugänglichen Orte eingeschränkt.
Allerdings stoßen von Menschen gesteuerte Drohnen insbesondere in schnelllebigen, dynamischen Umgebungen an ihre Grenzen.
- Die Informationslücke schließen: Lediglich das Drohnenteam der Rettungsdienste vor Ort und im besten Fall der Einsatzleiter der örtlichen Feuerwehr sind vollständig über die Lage informiert. Die Übertragung des Kamerabildes der Drohne an die örtliche Einsatzleitstelle oder andere Beteiligte ist nicht immer möglich, zuverlässig oder kostengünstig. Daher verfügen die Einsatzleiter und Feuerwehrleute in der Zentrale, insbesondere bei Großschadensereignissen, häufig nicht über alle notwendigen Informationen, was die Entscheidungsfindung erschwert.
- Ineffiziente Abläufe: Es ist schwierig, mit den angemessenen Ressourcen, der benötigten Ausrüstung und der erforderlichen Dringlichkeit zu reagieren, wenn dem Team das nötige Wissen fehlt. Zu wenige Einsatzkräfte können schwerwiegende Folgen haben, aber auch zu viele sind problematisch, da sie die begrenzten Ressourcen von anderen Einsätzen abziehen. Zudem bergen große Feuerwehrfahrzeuge, die mit hoher Geschwindigkeit durch dicht besiedelte Stadtzentren rasen, eigene Sicherheitsrisiken.
Um all diese Hindernisse zu überwinden, beschloss die belgische Stadt Genk, eine Kombination aus autonome Drohnen-in-einer-Box-Technologie, KI und ein privates 5G-Netzwerk, um Rettungsdiensten einzigartige Einblicke zu ermöglichen, ohne dass zusätzliches Personal benötigt wird.
Bürgermeister Wim Dries betont: „Aufgrund der Dynamik einer Stadt wie Genk wollen wir weiterhin innovativ sein. Als Smart City nutzen wir Technologie, um die Unterstützung für unsere Einwohner zu verbessern und sicherzustellen, dass unsere Polizei und Rettungsdienste so effizient wie möglich arbeiten. Auf diese Weise können wir alle gemeinsam dazu beitragen, Genk zu einem sichereren Ort zu machen.“
Wie die Sicherheitsdrohnen von Citymesh diese Herausforderungen bewältigen
Die Stadt Genk hat vor Kurzem ein einzigartiges Pilotprojekt mit der Safety Drone-Lösung von Citymesh gestartet, um die Rettungsdienste bei der schnelleren und effizienteren Informationserfassung bei Unfällen mithilfe von Drohnentechnologie zu unterstützen.

Die Citymesh Safety Drone-Lösung ist ein vollautomatisches Drohnen-in-einer-Box-System, das Folgendes ermöglicht: Ersthelfer eine Drohne unverzüglich außerhalb der Sichtweite einzusetzen (BVLOS) zu einem Vorfall, um schnell und zuverlässig einen Echtzeit-Überblick über die Situation/den Vorfall vor Ort zu erhalten.
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Die Sicherheitsdrohne liefert allen relevanten Akteuren einen ersten Überblick vor Ort, noch bevor die lokalen Einsatzkräfte eintreffen. Sie ist ein Element der Schnellen Eingreiftruppe (QRF) und kann innerhalb von zwei Minuten eingesetzt werden. Citymesh hat über der Stadt Genk ein privates 5G-Mobilfunknetz eingerichtet, um sowohl Smart-City-Anwendungen am Boden als auch autonome Drohneneinsätze außerhalb der Sichtweite (BVLOS) in der Luft zu ermöglichen.
Da es sich um ein privates Netzwerk handelt, ist es speziell auf die Bedürfnisse dieser Stadt und ihre Anwendungsfälle zugeschnitten und gewährleistet zuverlässige, sichere und latenzarme Kommunikation für geschäftskritische Anwendungen im gesamten dreidimensionalen Stadtgebiet. Darüber hinaus garantiert die Nutzung eines privaten 5G-Netzwerks zuverlässige Kommunikation auch bei Großkatastrophen, wenn öffentliche 4G/5G-Netze überlastet oder ausgefallen sind.

Hochauflösende Drohnenvideos und -bilder vom Einsatzort werden in Echtzeit über das private 5G-Netz an den Drohnenpiloten, die Leitstelle und die Einsatzkräfte, die Ersthelfer auf dem Weg zum Einsatzort oder vor Ort, den Bürgermeister und/oder andere Rettungsdienste übermittelt. Dadurch sind alle Beteiligten umfassend über Ausmaß und Schwere der Situation informiert und können auf Basis realistischer, präziser Echtzeitdaten fundiertere und koordinierte Entscheidungen treffen.
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„Der Einsatz von Drohnen in Notfällen ermöglicht es uns, die Situation einzuschätzen, bevor wir am Einsatzort eintreffen. Dadurch sparen wir entscheidende Minuten, die möglicherweise Leben retten können, und erhalten einen besseren Einblick, wie wir am besten vorgehen und unsere Intervention durchführen können.“
Wie das Sicherheitsdrohnenprogramm funktioniert
Geht ein Notruf an die Notrufnummer 112 ein, startet die Sicherheitsdrohne von ihrer Dockingstation auf dem Dach der Genker Polizeiwache im Stadtzentrum. Die Drohne fliegt autonom zum Einsatzort und wird dabei von einem Operator im Remote Operations Center (ROC) von Citymesh in Oostkamp, Belgien, ferngesteuert überwacht.
Die Bediener der Einsatzleitstelle können Drohne und Dockingstation mithilfe der FlytBase -Software fernsteuern, überwachen und verwalten. Die Systeme der Einsatzleitstelle sind in die Leitstellensysteme der Rettungsdienste integriert, sodass dem Bediener alle relevanten Informationen sofort auf dem Bildschirm angezeigt werden, sobald eine Sicherheitsdrohne angefordert wird.
Die Live-HD-Videoübertragung und die hochauflösenden Bilder der Drohne werden in Echtzeit an die Einsatzleitstelle, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste übermittelt, um Risiken präzise einzuschätzen und die optimale Ausrüstung für einen erfolgreichen Rettungseinsatz auszuwählen. Die Fernsteuerungsoperatoren stehen in Kontakt mit der Leitstelle und den lokalen Einsatzkräften, um deren Anforderungen zu erfüllen, die Drohnenkameras auf einen bestimmten Bereich oder den gesamten Einsatzort zu richten. Sie stehen außerdem in Kontakt mit der Flugsicherung, um die Flugsicherheit im Hinblick auf andere (bemannte) Flugzeuge zu gewährleisten.

Da es sich um hochsensible Informationen handelt, werden diese über das private 5G-Netzwerk von Citymesh und dessen Rechenzentrum geleitet. Der Zugriff auf die Daten ist ausschließlich autorisierten Mitarbeitern und Stakeholdern über eine sichere, intern entwickelte Videostreaming-Plattform (DroneHub) gemäß der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) gestattet. Die Daten werden nach einer bestimmten Frist gelöscht.
Wie Citymesh die Sicherheit im Betrieb gewährleistet
Da die Drohnenflüge in städtischen Gebieten stattfinden werden, war die Gewährleistung der Betriebssicherheit ein entscheidender Faktor bei der Projektdurchführung. Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Bestimmungen wurden verschiedene Sicherheitsmerkmale integriert. Zu den wichtigsten Merkmalen gehören:
- Fallschirmintegration: Für den unwahrscheinlichen Fall eines Systemausfalls verfügt die Sicherheitsdrohne von Citymesh über ein integriertes autonomes Fallschirmsystem, sodass sich der Fallschirm automatisch öffnet und die Drohne sicher landet.
- Sicherheitsvorkehrungen: Mithilfe der ROC-Software FlytBase können die Bediener verschiedene Ausfallsicherungsereignisse und zugehörige Verhaltensweisen konfigurieren. Beispielsweise wird eine Ausfallsicherungsaktion ausgelöst und die Drohne kehrt automatisch zur Ladestation zurück, wenn die Verbindung abbricht, der Akku schwach wird oder die Internetverbindung unterbrochen wird.
- Integration der Flugverbotszone: Der Fernsteuerer kann außerdem Flugverbotszonen (NFZ) auf dem FlytBase Dashboard hochladen/erstellen, um zu verhindern, dass die Drohne in einen gesperrten oder verbotenen Luftraum eindringt.

- Intelligente Rückkehr nach Hause: Sobald die NFZ festgelegt ist und die Drohne zur Dockingstation zurückkehren muss, erstellt FlytBase anstatt eines direkten Rückwegs einen intelligenten Pfad, auf dem die Drohne die NFZs umgeht.
- Integration der Wetterstation: Die Dockingstation verfügt über eine Wetterstation, die wichtige Daten wie Temperatur, Niederschlag und Luftfeuchtigkeit aufzeichnet. Sollte es während des Fluges regnen und der eingestellte Schwellenwert überschritten werden, kehrt die Drohne selbstständig zur Dockingstation zurück.
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Citymeshs Expansionspläne
Die Sicherheitsdrohne wird in der ersten Projektphase tagsüber eingesetzt und soll später rund um die Uhr operieren. Aktuell fliegt sie in einer Höhe von 90 Metern und deckt einen Radius von 3 bis 4 Kilometern ab. Mit fortschreitender Entwicklung und dem Ausbau des Netzwerks wird die Reichweite auf 5 Kilometer erweitert. Derzeit nutzt die Feuerwehr Ostlimburg diese autonome Technologie. Die örtliche Polizei, CARMA, könnte in der zweiten Phase hinzukommen.

„Wir freuen uns sehr über die Umsetzung dieses Projekts gemeinsam mit der Stadt Genk und den regionalen Rettungsdiensten. Dieses Projekt ist eine einzigartige Kombination von Technologien, die die Zukunft unserer Gesellschaft prägen wird“, sagt Mitch De Geest, CEO von Citymesh.
Citymesh bietet die komplette Sicherheitsdrohnenlösung als Dienstleistung an. Das bedeutet, dass Rettungsdienste, Feuerwehr und Polizei nicht in Drohnen, Drohnen- und Kommunikationsinfrastruktur oder die Aus- und Weiterbildung lizenzierter Drohnenpiloten investieren müssen. Wichtig ist, dass die Sicherheitsdrohnenlösung und die lokalen Drohnenteams nicht miteinander konkurrieren, sondern sich ergänzen. Man kann viel voneinander lernen. Tatsächlich wurden die Drohnenpiloten von Citymesh von den lokalen Drohnen-Einsatzteams in Erster Hilfe geschult.
Rettungsdienste verfügen teilweise bereits (oder werden in Kürze) über eigene lokale Drohnenteams, die mit kleinen Drohnen ausgestattet sind. Diese fliegen zum Einsatzort, führen dort Flugoperationen durch und wechseln zwischen den Flügen die Akkus. Ihr Vorteil besteht darin, dass sie praktisch ununterbrochen in der Luft bleiben und einen kontinuierlichen Überblick über die Lage, insbesondere bei länger andauernden Einsätzen, liefern können, während die Sicherheitsdrohne zum Aufladen/Akkuwechsel zurückkehren muss.
Ihr Hauptnachteil besteht in der längeren Reaktionszeit, da sie zum Einsatzort fahren, die Drohne vorbereiten und starten müssen. Das Pilotprojekt „Sicherheitsdrohne“ wird derzeit von S-Lim finanziert und unterstützt, einer Organisation, die die Gemeinden Limburgs vereint, um die Region durch Zusammenarbeit zu einer Smart Region zu entwickeln. Die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse werden später mit anderen Städten und Gemeinden der Provinz geteilt.
Nitin Gupta, Gründer und CEO von FlytBase, Inc., resümiert: „Das Sicherheitsdrohnenprojekt von Citymesh war ein revolutionärer Schritt hin zum Einsatz autonomer Drohnen zur Lebensrettung und zur Verbesserung der operativen Effizienz. Das Projekt wird Rettungsdiensten weltweit als wertvolle Orientierungshilfe dienen.“
Ressourcen:
Weltweit erste: Das belgische Citymesh hilft mit einem Drohnenschutzsystem, Leben zu retten.

